DIE HERAUSFORDERUNG
DIE HERAUSFORDERUNG

EINSAMKEIT

Was fĂŒr eine Challenge!

Es geht auf den Winter zu und die Obdachlosigkeit gewinnt massiv an Gewicht.

Es war deswegen der perfekte Zeitpunkt als Reto (ICF-SG Leader) mir ein Video schickte mit dem Sozialprojekt einer Kirche. Es geht dabei um die Frage: „Wie werden Kirchenbesucher auf einen obdachlosen, alkoholisierten Mitmenschen reagieren?“

Wir hatten beide sofort dieselbe Vision, nĂ€mlich genau dies in St. Gallen zu machen. NatĂŒrlich auch in unserer eigenen Church.

Der Tag fing an mit der stillen Vorbereitung, um 07.00 Kleider richten, anschliessend mussten die Bierdosen mit alkoholfreiem GetrĂ€nk gefĂŒllt werden.

Perfektes Stylen von Andrea Ziegler

Eine grosse Herausforderung waren die Zigaretten, 🚬 welche ich leider rauchen musste. Ich kĂ€mpfte mit Übelkeit und mir wurde einmal mehr klar, dass mein  Rauchstopp vor 15 Jahren eine kluge Entscheidung war. 🚬

Um ca. 08.15 traf Andrea Ziegler ein. Sie ist eine in London ausgebildete Maskenbildnerin und wusste genau, worauf es ankommt. Ein interessanter Austausch zum Thema Sucht und deren Folgen begleitete uns durch die 1.5 Stunden die nun folgten.  Dann der letzte Handgriff – „jetzt siehst du endlich hĂŒbsch aus“. đŸ˜Č

ich sehe gut aus… endlich 

Ein etwas mulmiges GefĂŒhl stieg in mir auf. Ich musste mich ganz in die Rolle hineinfallen lassen. Die Rolle? Naja, viele Jahre lang hĂ€tte ich mir gewĂŒnscht, dass es nur eine Rolle war… aber es war jahrelang meine RealitĂ€t, mein Leben… Obdachlosigkeit und stĂ€ndig im Rausch.

Damals wurde ich mitten in der Nacht mit Fusstritten aus dem Schlaf gerissen und verprĂŒgelt. „Was wird heute wohl alles passieren?“, fragte ich mich und mir stellten sich die Nackenhaare auf.

So auf geht`s, der erste Schritt war gemacht und ich war sofort in der Rolle.

In einer Gasse begegneten mir Passanten und keiner blickte mich an… nein die ganze Anstrengung der Passanten war aufs angestrengte Wegschauen ausgelegt. Offensichtliches Wegschauen… war es FremdschĂ€men, GleichgĂŒltigkeit, Ekel oder Angst. Seltsam war, dass ich es noch gut wegsteckte und nicht zu viel darĂŒber nachdachte.

Existiere ich ĂŒberhaupt?

Schon seltsam,  so „unsichtbar“ zu sein.

Ich war zeitlich gut im Plan und platzierte mich vor der Kirche. Ich war in der Rolle angekommen und die Koordination aus Körperhaltung, Lauten und Blicken funktionierte.

Besucher der Kirche und Passanten bewegten sich in meine Richtung.

Ich fĂŒhrte SelbstgesprĂ€che, rauchte und trank aus der Bierdose… es war alles so inszeniert, dass jeder sehen konnte: Hier ist jemand der einsam ist, betrunken, obdachlos.

Ich stand  auf und ging auf den Eingangsbereich zu. Ich wurde auffĂ€lliger und es dauerte nicht lange, bis ich von  einem junggebliebenen Herrn angesprochen wurde. „Guten Morgen, möchten Sie gerne rein?“

Freundlich und sehr einfĂŒhlsam erkundigte er sich nach meinem Namen und ob ich einen Kaffee möchte.

„Paul, ja gerne Kaffee,“ sagte ich, und trank weiter aus meiner Dose.

Aber ich wollte mehr… also zĂŒndete ich mitten unter den Besuchern in der Kaffeelounge eine Zigarette an und zog Herzhaft an dem StĂ€ngel…

NICHTS GESCHAH…. erst nach drei, vier ZĂŒgen sagte jemand in einem sehr sanften und liebevollen Ton… Paul, wir hĂ€tten hier eigentlich Rauchverbot…»

„Aha“, sagte ich  und sofort löschte ich grummelnd die Zigarette.

Mein Kaffee kam und ganz auffÀllig-unauffÀllig nahm ich den Flachmann hervor und kippte den Inhalt in den Kaffee. Ich war mir ganz sicher, dass die Leute mich beobachteten.

Ich sah die Blicke und ich fĂŒhrte weiterhin SelbstgesprĂ€che.

In der Zwischenzeit fragte mich ein kleiner Junge, ob ich etwas brauchen wĂŒrde, Kaffee oder etwas anderes.

Nun ging ich schwankend weiter in Richtung Gottesdienst… und konnte gut abfeiern. Ich tat so, als wĂ€re ich an einem Konzert und nicht in einem Gottesdienst,  erkundigte mich nach dem Namen der Band und gratulierte dem DJ.

Auf einmal kam ein kleiner Junge:„Magst du dich mit mir zusammen hinsetzen?“

Shit!!! Ich war gerade sehr gerĂŒhrt aber musste weiter spielen… „nein ich rocke hier noch etwas ab,“ lautete meine leicht nuschelnden Antwort.

Die Message begann… die Leute sassen da und lauschten der Predigt… ich tigerte mal links mal rechts und wechselte die PlĂ€tze. Keine Ablehnung, kein Ekel der Leute, aber ihre Unsicherheit war spĂŒrbar.

Auf einmal höre ich wie ein Mann sich erkundigt… „habt ihr Thomas gesehen? Er kennt sich mit solchen Leuten doch aus“.

Ich hatte Freude denn dies wĂ€re der Plan B gewesen wenn jemand nicht weiter weiss.đŸ‘đŸŒ

Ha ha ha ha! Der hat Thomas nicht gesehen? Denkt er…😜

Die Predigt begann und der Satz „Josef war auf der Beliebtheitsskala auf dem Nullpunkt…“ war das Stichwort.

Jetzt musste ich los… ich ging torkelnd auf die BĂŒhne… wow!!! Kaum oben ergriff mich ein eher streng wirkender Mann am Arm. Bestimmt aber freundlich forderte er mich auf, von der BĂŒhne runter zu kommen… die Predigt wurde unterbrochen und der zweite, noch etwas bestimmtere Mann nahm mich mit festem Griff am anderen Arm… und ja an dem Moment rechnete ich mit einem Abgang Flugbahn unbestimmt.

Live on Stage

Ich finde es super das die Leute reagiert haben, es hĂ€tte ja auch zum Sturz von der BĂŒhne kommen können. Â đŸ‘ŒđŸŒ

Ich sagte: „du suchst Thomas? Ich bin Thomas“… und die Pastorin sagte, „lasst den Mann zu mir, wenn er schon mal da oben ist.

Wir lösten das RĂ€tsel auf und im Hintergrund erschien das Foto von mir als Thomas… jetzt dĂ€mmerte es auch den restlichen Leuten… «hier wurden wir getestet… «

Hello

Es freute mich sehr, berichten zu können wie gut, liebevoll und respektvoll ich behandelt wurde… viele Besucher kamen auf mich zu, manche berichteten, dass sie Angst hatten, andere dass sie gerne geholfen hĂ€tten aber nicht wussten wie… andere bedankten sich und zwei entschuldigten sich,weggeschaut zu haben. Ich war sehr berĂŒhrt. Danke

Weiter ging der Weg in ein öffentliches Restaurant zur Mittagszeit und anschliessend wÀhrend Stunden auf der Strasse und auch auf der Szene.

Ich ging nun mit einigen Chruchis essen aber zuerst ging ich alleine rein ins Restaurant 90 Grad am Marktplatz  und direkt auf die KĂŒche zu… alle waren konsterniert, aber auf die Frage, mit mir doch bitte ein Selfie zu machen antwortete der Ă€ltere Kellner mit einem herzlichen Ja.

In drei weiteren Lokalen wurde ich abgewiesen… schade 

Service im Restaurant der Hammer

Dann gab ich mich zu erkennen und alle kamen, ja sogar die Köchin zĂŒckte das Handy und wollte ein Selfie.đŸ€—

Die GĂ€ste waren gleichermassen fassungslos wie auch entsetzt. Wie konnte sich das Personal dermassen um einen solchen Mann kĂŒmmern. Einige aber waren gewiss sehr erfreut darĂŒber. Zusammen assen wir im Restaurant..

Zu erwÀhnen ist sicher: es war eine Herausforderung mit diesem riesigen Bart im Gesicht zu essen und nicht andauernd auf den Haaren herum zu kauen.

Nach dem Essen verabschiedeten wir uns alle und mein Weg war zuerst ins BĂŒro, um mich kurz auszuruhen und wieder zu sammeln. Anschliessend machte ich mich auf den Weg auf den Strassen der Stadt St. Gallen und natĂŒrlich auf die Szene.

Ich war jetzt schon Stunden in der Rolle, aber es machte den Weg auf die Strassen und die Szene nicht einfacher.

weiter gehts auf der Strasse

Und wieder dieselbe Szene, Menschen gingen an mir vorbei und wĂŒrdigten mich keines Blickes: Es wurde auch auf mein GrĂŒssen null und mit nichts reagiert.

Meine Existenz wurde auch nicht bestÀtigt durch die heranfahrende Polizei. Sie erkannten einen echt verwahrlosten, alkoholisierten unbekannten Obdachlosen. Aber anstelle anzuhalten, winkten sie ab und fuhren einfach langsam an mir vorbei. Krass, eine Feststellung meiner IdentitÀt hÀtte ich erwartet.

Ich musste mehr in die Offensive gehen und so setzte ich mich bei der Post direkt an Geldautomaten und wartete ob jemand Geld abheben wollte  in meiner Gegenwart.

Zwei jĂŒngere Damen begaben sich zum Automaten der unmittelbar in meiner NĂ€he war und liessen ihr Geld heraus. Beim Weglaufen fragte ich ob ich eine Frage stellen dĂŒrfte. Zu meinem Erstaunen drehten sich die Damen zu mir hin und kamen mit einem freundlichen Gesicht auf mich zu. Ich fragte sie ob es kein beklemmendes oder ein anderes GefĂŒhl, das nicht angenehm war, aufgekommen ist, Geld zu holen mit einem Menschen in meiner Lage in der NĂ€he.

Freundlich und aufklĂ€rend bemĂŒhten sich die Damen, mir zu erklĂ€ren dass sie vermutet hĂ€tten dass ich vielleicht ein Sozialprojekt mache oder dass ich bestimmt ein netter Kerl sei es sei fĂŒr sie kein Problem gewesen .. zudem hĂ€tte ich freundliche Augen.

Etwas fröhlicher ging ich vor den Coop, dorthin wo viele Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, sich versammeln. Auch Menschen aus der Szene, getrieben von ihrer Sucht, hatten keine Zeit fĂŒr mich ich sass da und schaute auf meine Bierdose – meine Augen die restliche Zeit auf dem Boden gerichtet mit hĂ€ngenden Schultern.

Ich sah jemanden auf der anderen Strassenseite den ich kannte, er selbst hatte frĂŒher ein Drogenproblem und ich habe ihn unterstĂŒtzt. Ich ging auf die andere Seite auf ihn zu und fragte ihn ob er mir eine Zigarette geben wĂŒrde. Er war sehr freundlich und es dauerte nicht allzu lange , da gab ich mich zu erkennen und er war baff.

Ich erklĂ€rte ihm was ich hier mache und dann spĂŒrte ich seine Besorgnis wirklich, er fragte mich „aber Thomas es geht dir aber wirklich gut oder?“

Selbst er war sich nicht sicher ob meine Rolle gespielt ist oder ich wieder wie frĂŒher gestrandet bin.

Nach einiger Zeit verabschiedete ich mich von ihm und machte weiter.

Jetzt sah ich einen gestrandeten, obdachlosen Menschen, den ich noch von der Notschlafstelle kannte. Er versuchte gerade eine Zigarette zu erbetteln und dies erfolglos.

Ich beobachtete ihn wie respektvoll, freundlich aber auch gleichzeitig kindlich er sich benahm und auf Menschen zuging. Ich lief zu ihm hin und sprach mit verstellter Stimme an: „hey Bruder, magst du ne Kippe?“

Er meinte „hey Grosser, das kann ich von dir doch nicht annehmen- du hast doch selbst nichts“.

Ich erklĂ€rte, gerade eine Schachtel bekommen zu haben und wollte diese mit ihm teilen. Gemeinsam gingen wir noch ein StĂŒck, sassen ein wenig herum und fĂŒhrten GassengesprĂ€che.

Uii! Jetzt die absolute PrĂŒfung, ein bekanntes Gesicht bei dem ich frĂŒher als Obdachloser einige Monate untergekrochen bin. Er kam zu uns, begrĂŒsste uns und sofort fragte er mich wer ich bin… „Paulo“ sagte ich. „Aaahh italiano“ sagte er. Und so wurde ich kurzerhand zum Italiener ohne dass es mein GefĂ€hrte bemerkte.

Auch hier ein Respekt, FĂŒrsorge und  sogar die Empfehlung, bei Endlesslife in die Notschlafstelle zu gehen… mein Herz sprang vor Freude und Dankbarkeit.

weiter gehts

Mit den EindrĂŒcken vom Besuch in der Kirche am Vormittag, dem Restaurant und der Szene sowie den Strassen von St.Gallen machte ich mich nun auf den Weg zum zweiten Besuch in der Kirche.

Auf dem Weg zur Kirche wurde ich von einer Gruppe Jugendlicher angepöbelt. Sie schrieen mich an und spotteten  ĂŒber mich. Aufgrund der 30 Jahre Erfahrung an Brennpunkten weiss ich wie ich mich richtig zu verhalten habe und so konnte ich gedemĂŒtigt aber unverletzt weiterziehen.

Ich lag offensichtlich frierend und einsam vor der Kirche. Vier Kirchenbesucher redeten gerade ĂŒber die neue warme Winterjacke, wie genial die ist, andere wurden lautstark als neue Besucher willkommen geheissen. Ich werte es nicht als schlecht oder falsch, aber mir wurde bewusst wie diese Situation fĂŒr jemanden ist der echt in dieser Situation lebt. 

Ich machte mich etwas lauter bemerkbar und ich wurde auch wahrgenommen, trotzdem kam niemand auf mich zu. Nun ging ich direkt vor den Eingang und schaute mir die VideoĂŒberwachung an und fragte die Leute ob hier die Polizei sei. Etwas amĂŒsiert erklĂ€rten sie mir, dass das eine Kirche ist und ein junger Mann bat mich, einzutreten. Nach einigem Zögern folgte ich der Aufforderung. Ich torkelte ein bisschen herum und mischte mich dann unters Volk. Es war wieder mal Zeit fĂŒr eine Zigarette welche ich auch gleich angezĂŒndet habe. Es kam ein Mann mit bösen Blicken auf mich zu und schmiss mich mit aus dem Laden. Er wirkte sehr bedrohlich und hatte keinerlei VerstĂ€ndnis fĂŒr mich obwohl ich die Zigarette sofort ausgemacht hatte, als er sagte hier wird nicht geraucht. Keine Chance mich zu erklĂ€ren ob ich doch bleiben darf…

Chancenlos

Ich hatte echt MĂŒhe, wieder hinein zu gehen, das Erlebnis hat mich etwas geschockt. Aber nach einiger Zeit wollte ich der freundlichen Einladung eines anderen Mannes folgen und trat wieder ein.

Ich folgte auch der freundlichen Einladung einer Àlteren Dame zum Kaffee und wartete nur noch darauf, dass der Gottestdienst anfÀngt.

Worship! Ich war mittendrin als ob ich an einem Konzert war. Ganz sanft kam ein liebevoller junger Mann auf mich zu. „Magst du dich vielleicht hinsetzen?“ Ich umarmte ihn, und nuschelte vor mich hin,„Rock n‘ Roll!“ ich blieb stehen und feierte die Band. Jetzt zog es mich in die vorderste Reihe- dort hatte es noch einen freien Platz, wo ich mich hin pflanzte und zu schlafen begann.

Nach einiger Zeit betrat ich wieder die BĂŒhne. Die Verwirrung war gross und die Leute begannen zu tuscheln. Die Predigerin unterbrach und fragte liebevoll nach was ich hier mache. Sie forderte mich auf, mich am BĂŒhnenrand hinzusetzen. Auch jetzt lösten wir die Situation auf, und ich berichtete von den Erlebnis und dem Rausschmiss aus der Kirche. Ich stellte auch die Frage in den Raum, ob es vor Gott ein Ansehen der Person gĂ€be. (Ich selber weiss aber dass da keine böse Absicht war, sondern einfach eine Art der Überforderung. Einfach menschlich).

Ich verliess die BĂŒhne, die Predigt ging weiter und in der selben Zeit wurde ich wieder zu Thomas, der frei ist von der Kette der Sucht und seine IdentitĂ€t gefunden hat um das Erlebte gut verarbeiten zu können.

sichtlich froh dass es nun zu Ende geht

Und wieder kamen anschliessend viele zu mir, versuchen sich zu erklĂ€ren, bedanken sich dass ich ihnen auf diese einfache Art und Weise die Augen öffnen konnte oder fragten „wie mache ich es richtig in einem solchen Fall?“

Fazit: es war eine echte Herausforderung. Ich habe riesen Respekt vor Menschen, die sich in und durch solche LebensumstÀnde fighten.

Es zeigte mir, wie wichtig die Konfrontation ist und dass es auch in Kirchen so oder eben anders herauskommen kann.

Es ist zentral, Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre IdentitÀt zu stÀrken damit jeder Lebensumstand in Liebe und Geduld bewÀltigt werden kann. 

Fazit; ich liebe Menschen jeder Art, Kultur und mit jedem Hintergrund. Aber mir ist bewusst, dass das ein Privileg ist aus meiner PrĂ€gung und eigenen Geschichte…

Gut ist es zu wissen…

„Wer allerdings Unrecht tut, wird auch dafĂŒr den entsprechenden Lohn bekommen. Gott beurteilt alle Menschen gleich, egal welches Ansehen sie genießen.“

Kolosser 3:25 HFA

niemand soll angeklagt werden, niemand verurteilt… Irren und Fehler machen gehören zu uns… das Herz kann nur an Herausforderungen wachsen und alleine dazu diente dieses Projekt. Danke auch an meine Kinder die der selben Herausforderung ausgesetzt waren da auch sie nicht wussten dass ich es bin…

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